Als Schüchterner alleine reisen


Alleine reisen? Mach das unbedingt. Ist man da nicht ständig alleine? Nee, nicht doch. Alleine lernst du viel einfacher Leute kennen. Ist eh viel besser, da kommst du viel mehr in Kontakt mit anderen Reisenden und Einheimischen.

So oder so ähnlich lesen sich unzählige Beiträge zum Thema alleine reisen. Das Thema ist immer aktuell, kaum ein Reiseblog der noch nicht darüber geschrieben hat. Und das zurecht. Denn auch ich habe schon sehr häufig von Lesern zu hören bekommen das sie es ja so toll fänden was ich mache, meinen Mut bewundern würden. Welchen Mut? Egal. Jedenfalls würden sie ja gerne. Aber alleine? Nein, das trauen sie sich nicht. Es hat also absolut seine Berechtigung wenn darüber geschrieben wird.

Die Häufigste Angst von Menschen die dies noch nicht getan haben ist es wohl, unterwegs einsam zu sein. Nicht mit anderen in Kontakt zu kommen. Etwas worüber erfahrene Alleinreisende häufig nur müde den Kopf schütteln.

 

Schüchtern oder Introvertiert?

Doch zunächst zum Unterschied zwischen schüchtern und introvertiert. Bei meinen Recherchen zu diesem Artikel ist mir aufgefallen das dies überraschend oft durcheinander geworfen wird. Dazu wie es ist als introvertierter zu reisen gibt es schon eine ganze Reihe, auch guter Artikel. Nur: Mir als schüchternen Menschen bringen sie nichts. Den Schüchtern zu sein hat nichts mit Introvertiert oder Extrovertiert zu tun.

Introvertiert und Extrovertiert sind Charaktereigenschaften die jeder Mensch in sich trägt. Dabei sind bei den aller meisten Menschen beide Eigenschaften in unterschiedlicher Ausprägung vorhanden. Je extrovertierter man ist, desto mehr sucht man den Kontakt zu größeren Menschengruppen. Man fühlt sich wohl in Gemeinschaft, sucht sie.

Für Introvertierte ist dies hingegen ehr unangenehm. Sie brauchen mehr Ruhe, Zeit für sich. Wer sich für Reisen als Introvertierer interessiert findet beispielsweise hier einen Artikel auf 101places.de

Das Problem: Schüchtern, obgleich überraschend häufig mit introvertiert gleichgesetzt, hat damit rein gar nichts zu tun. Introvertiert oder Extrovertiert: Hier reden wir davon, was man will, sich wünscht. Es ist ein reines wollen und brauchen. Bei Schüchternheit ist dies etwas anderes.

Ich selbst bin nicht übermäßig Introvertiert. Nicht das ich sonderlich extrovertiert wäre – ich bin einfach irgend etwas dazwischen. Glaube ich zumindest. Jedenfalls: Es ist nicht so, dass ich keinen Kontakt zu anderen Menschen mag. Nein, für mich ist dies keine Frage des Wollens. Es ist eine Frage des Könnens – genauer: Des Trauens.

Schüchternheit ist, abhängig davon wie ausgeprägt ist, eine Frage des Temperaments oder sogar eine Phobie.

Als schüchterner Mensch habe ich nicht zwingend den Wunsch alleine zu sein. Auch wenn ich gut mit mir selbst zurecht komme, immer mal wieder verspüre ich doch den Wunsch mit anderen in Kontakt zu treten. Mein Problem als schüchterner: Ich kann es nicht. Oder zumindest nur sehr schwer. Es ist für mich ein innerer Kampf den ich öfters verliere als gewinne. Wie ausgeprägt die Schüchternheit ist, ist dabei wieder eine individuelle Sache. Schränkt sie mich in manchen Lebensbereichen merklich ein, so merke ich in anderen (zum Glück) gar nichts. Trotzdem: Schüchternheit, so man nicht in der Lage ist sie zu überwinden, ist eine ungewollte Einschränkung.

Zusammengefasst lässt sich sagen: Introvertiert/Extrovertiert ist eine Frage dessen was ich will und brauche. Schüchternheit hingegen beeinflusst was ich kann.

Viele fremde Menschen. Doch würde ich mich wohl kaum trauen einen davon anzusprechen.

Die Realität

Ja, es stimmt. Wer alleine unterwegs ist, kommt viel ehr in Kontakt mit anderen Reisenden. Ganz klar. Anderen mag es leichter fallen einen anzusprechen. Selbst wenn ich nur nach dem Weg fragen mag, ich frage lieber Menschen die alleine sind. Wer mit anderen unterwegs ist unterhält sich mit ihnen – und da will man ja nicht stören.

Trotzdem ärgert mich die Aussage, das man als Alleinreisender doch so leicht neue Leute unterwegs kennenlernt zunehmend.

Lieber Blogger und sonstige Alleinreisende: Ihr vielleicht. Aber nicht jeder.

Denn: Man wird nicht ständig angequatscht. Und wenn, dann ist es zumeist nur für eine kurze Information. Wo ist der nächste Supermarkt? Was sagt der Wetterbericht? Da dauert das Gespräch keine Minute. Und hat herzlich wenig mit Kennenlernen zu tun.

Egal ob bei meinen (zugegeben, überschaubaren) Übernachtungen in Jugendherbergen und Hostels oder bei meinen Reisen mit meinem Segelboot Bea Orca: Neue Menschen kennengelernt habe ich nur selten. Und da Rede ich nicht nur von nachhaltigen Bekanntschaften. Nein, überhaupt: Das ich unterwegs Leute kennengelernt habe, mit denen ich mehr als zwei oder drei Sätze gewechselt habe war ehr selten.

Das einzige Foto während all meiner Törns im Schlauchsegelboot bei dem ich mich traute jemand fremdes zu bitten es aufzunehmen.

Warum?

Ich bin schüchtern. Dies bedeutet nicht, dass ich mich nicht gerne mit Menschen unterhalte. Oder das ich nichts hätte was ich gerne sagen würde. Um Himmels willen – man schaue sich nur mal meinen Blog an. Nein, ich traue mich einfach nicht auf fremde Menschen zuzugehen, sie anzusprechen. Solange ich nur eine kurze Info brauche, die klassische Frage nach dem Weg, so gelingt es mir noch recht gut mich zu überwinden.

Geht es aber um persönliches, darum einander kennenzulernen, Zeit miteinander zu verbringen, da wird es schwierig für mich.

Die Gedanken beginnen zu rasen.

-Was wenn er/sie nicht will?

-Keine Zeit hat?

-Und ist das dann nur eine Ausrede?

-Was wenn ich störe?

-Ihr/Ihm unangenehm bin?

-Sie wohlmöglich nur Zeit mit mir verbringen um nicht unhöflich zu sein?

-Und sowieso, die stehen da so schön beisammen. Da kann ich mich doch nicht so einfach herein drängen!

-Was wenn sie mich nicht mag?

Diese und ähnliche Gedanken beherrschen dann meinen Kopf. Und damit mein Handeln. Das es mir von mir aus gelingt auf eine Einzelperson oder gar eine Gruppe zuzugehen: Selten. Höchst selten. Wie schwer es mir fällt hängt wieder von verschiedenen Faktoren ab: Einzelperson oder Gruppe? Jung oder Alt? Mann oder Frau? Offensichtliche Gemeinsamkeiten?

Am ehesten gelingt es mir noch bei Männern oder Gruppen mit denen ich etwas gemeinsam habe. Genauer: Seglern. Am schwersten fällt es mir bei einer Frau in meinen Alter. Oder anders gesagt: Es gelingt mir nicht. Definitiv nicht. Ist es bei den meisten anderen noch ein innerer Kampf der auch eine Zeit lang dauert, so verliere ich hier den Kampf bereits bevor er richtig anfängt.

Es gelingt mir so selten mich selbst zu überwinden überhaupt jemanden zwecks sozialer Interaktion anzusprechen, das mir bei meinen sechs Urlaubstörns die ich mittlerweile hinter mir habe nur eine einzige Gelegenheit einfällt bei der mir dies tatsächlich aktiv und bewusst gelungen wäre. Ein einziges Mal. Bei insgesamt über zwölf Wochen Reisen und Segeln. Zählt man die Wochenendtörns hinzu, so sind es noch zwei bis drei Wochen mehr. Keine gute Quote und weit entfernt von einem „da lernst du ganz einfach neue Menschen kennen“.

2017, gleicher Ort. Ich wollte unbedingt ein vergleichsfoto. Obgleich noch immer schwer, so viel mir die Frage doch dieses Mal bedeutend leichter.

 

Reise vs Alltag

Das Problem habe ich natürlich nicht nur auf Reisen, auch im Alltag begleitet es mich. Doch dort fällt es tendenziell wenig auf. Man hat seine Routinen, seinen Ablauf. Einen je nach Person größeren oder kleineren Bekanntenkreis. Lebt eben sein Leben. Auch wenn man (oder zumindest ich) regelmäßig darauf gestoßen wird. Diese süße Frau die einen so lieb anlächelt und mit der man gerne ein Eis essen gehen würde. Nur… man traut sich ja nicht sie zu fragen.

Im Alltag ist es dann einfach. Man geht eben weiter, verkriecht sich ans Meer oder aufs Boot. Schreibt einen Blogbeitrag. Liest ein Buch. Kocht sich was leckeres. Und hat den Vorfall schon bald vergessen.

Auf Reisen ist dies anders. Die Routine fehlt irgendwo. Einerseits macht dies es noch leichter einzelne Vorfälle, bei denen man zu schüchtern war zu vergessen. Andererseits kommt man aber auch viel öfters in die Situation überhaupt erst mit seiner Schüchternheit konfrontiert zu werden. Denn man ist unterwegs, raus aus der Routine. Alleine unter fremden Menschen. Spricht man nicht mit jemand Fremden – dann spricht man mit niemanden. Oder höchstens mit Freunden oder Familie am Telefon.

Fakt ist: Auch auf Reisen warten die Menschen nicht darauf dich kennenzulernen.

Am vielleicht schlimmsten war die Situation während meines zweiten Törns im Schlauchsegelboot. Es war Winter, deutlich außerhalb der Saison. Touristen waren keine Unterwegs. Und die Einheimischen…

 

Die Sache mit den Einheimischen

Nun: Einheimische lernt man ohne Eigeninitiative auch häufig ehr bedingt kennen. Wer spricht schon als Einheimischer einfach so einen Touristen an? Als Bewohner einer Touristenstadt kann ich guten Gewissens sagen: Mein Interesse die Touristen hier kennenzulernen hält sich in Grenzen. Ich bin hier zu Hause. Wenn ich hier neue Leute kennenlerne, dann wäre es doch toll wenn sie auch hier wohnen. So das es etwas längerfristiges wird. Wenn man dann doch mal mit einem in ein Gespräch kommt kann das durchaus Spaß machen, anregend sein, sich lohnen. Doch dort die Initiative zu ergreifen, da fehlt mir ganz unabhängig von meiner Schüchternheit die Motivation. Als Tourist ist man häufig Teil einer Masse. Wieso sollte ein Einheimischer das Gespräch ausgerechnet mit einem suchen? Wer dort nicht wirklich hervorsticht dürfte ehr selten angesprochen werden.

Während meines Wintertörns in Friesland ging dies so weit, das für den größten Teil des Törns die persönlichsten Gespräche die mit den Verkäufern im Supermarkt waren. Wenn sie kassierten und mir einen schönen Tag wünschten. Natürlich, es gab da auch Ausnahmen. Schöne Ausnahmen! Trotzdem: Es waren Ausnahmen – und Geschuldet der ungewöhnlichen Jahreszeit.

 

Warum man trotzdem auch als Schüchterner alleine reisen sollte:

Um etwas zu schaffen was man noch nie geschafft hat muss man sich etwas trauen, das man sich noch nie getraut hat.

Trotzdem kann ich jedem der schüchtern ist nur empfehlen: Geht raus, erkundet die Welt. Auch ruhig alleine. Dabei ist es ganz egal ob du introvertiert, extrovertiert oder irgendetwas dazwischen bist. Denn als schüchterner Mensch alleine zu reisen kann unglaublich bereichernd sein.

Einerseits: Solange ich Dinge tue die ich liebe, an Orten bin die mich begeistern, so lange bin ich nicht einsam. Das ist wichtig. Es ist für mich absolut okay alleine zu sein. Ich darf mich nur nicht einsam fühlen. Und wenn doch, dann wenigstens nicht lange.

Ich liebe das Segeln, die See. So schön es auch wäre diese Liebe mit einem anderen Menschen zu teilen, ich lebe sie lieber alleine als gar nicht. Das schlimmste was mir während einer (Segel)Reise passieren kann ist also, niemand neues kennenzulernen. Weil ich zu schüchtern bin.

Der Witz an der Sache ist: Wenn ich zu Hause bleibe – dann ist die Wahrscheinlichkeit das ich niemand neues kennenlerne noch bedeutend größer! Ich habe also wenn ich als (sehr) schüchterner Mensch alleine reise nichts zu verlieren. Überhaupt nichts. Nur weil man ein paar Wochen unterwegs ist wird eine Bekanntschaft in der Heimat nicht wegfallen.

Auch ist es, jedenfalls für mich, in der „Fremde“ einfacher sich auf andere Menschen einzulassen. Auch wenn es mir bisher kaum gelingt selbst die Initiative zu ergreifen. Werde ich angesprochen, so fällt es mir mittlerweile sehr einfach mich darauf einzulassen. Mich selbst zu öffnen, von mir selbst zu erzählen. Man kommt einfach, selbst wenn man selbst nie die Initiative ergreift ehr mit fremden Menschen in Kontakt. Auch wenn es häufig nur Kleinigkeiten sind wie die Frau an der Supermarktkasse, die Bedienung im Restaurant, der Hafenmeister oder die Mutter, die man nach dem Weg gefragt hat. Man ist einfach auch mal ehr gezwungen jemanden etwas zu fragen. „Gekonnt“ hab ich letzteres schon immer. Mittlerweile fällt es mir aber deutlich leichter, jemandem mal eben nach dem Weg zu fragen. Ich muss mir keine Worte mehr zurecht legen, irre nichtmehr Stundenlang herum nur um niemanden fragen zu müssen. Wobei: Herumirren kann sich durchaus auch lohnen.

Zum anderen, und das eine hängt hier wohl auch mit dem anderen zusammen: Man baut ein unglaubliches Selbstbewusstsein auf. Man hat was gemacht, geschafft. Etwas erreicht. Und zwar selbst, aus eigener Kraft. Mein Selbstbewusstsein habe ich mir zum größten Teil in den letzten Jahren aufgebaut. Und wo kommt es her? Zugegeben, auch vom Bloggen. Vom Buch. Davon Vorträge zu halten. Aber am meisten – und vor allen Dingen – von meinen Reisen. Der Rest ist nur noch ein zusätzlicher Push, eine äußere Bestätigung das ich dort tatsächlich etwas getan habe. Wenn ich mir nicht sicher bin ob ich etwas schaffe, Selbstzweifel habe. Dann denke ich immer daran was ich unterwegs getan habe. Wie ich kritische Situationen gemeistert habe, über mich selbst hinaus gewachsen bin. Meinen eigenen Weg gegangen bin. Eben mein Ding durchgezogen habe – ganz egal was andere dachten.

Unterwegs war ich dazu gezwungen – und hatte meinen Spaß daran. Was könnte auch mehr Spaß machen als sein eigenes Ding durchzuziehen?

Es hat mir so viel Spaß gemacht, das ich heute prinzipiell meinen eigenen Weg gehe. Sei es im großen: Ich wohne auf meinem 6,7 Meter langem Segelboot.

Oder im kleinen: Ich trage endlich regelmäßig meinen (wie ich finde) coolen Hut, den ich mir bereits gekauft hatte als ich 2013 in München wohnte. Und der mich über Jahre praktisch ungetragen begleitete.

Aber ganz allgemein: Ich traue mir mehr zu, probiere mehr aus. Und mache auch mal Dinge, bei denen andere mir erklären sie gingen nicht. Oder schlimmer noch: Ich könne das nicht. Was früher für mich ein Grund gewesen wäre es gleich zu lassen ist für mich heute viel mehr eine Herausforderung, ein Grund es erstrecht durchzuziehe.

Wenn ich heute eine hübsche Frau sehe traue ich mich noch immer nicht sie anzusprechen. Genauso wenig wie allen anderen Menschen. (Trotzdem gibt es da einen Unterschied. Wirklich.) Aber ich ringe deutlich länger bevor ich den Kampf verliere. Und irgendwann werde ich es können, werde auch ich auf Menschen die mir sympathisch erscheinen zugehen können. Erst auf die Segler dieses total coolen Bootes das da gerade neben mir angelegt hat. Dann vielleicht auf die Jungs, die da gerade Kicker spielen und noch einen Platz frei hätten. Und irgendwann dann auch diese hübsche Frau die so schön lächelt.

Und dies verdanke ich (auch) der Tatsache, dass ich alleine Reise. Mich etwas gewagt habe. Denn Wagnisse, egal ob tatsächlich oder nur Gefühl einzugehen: Das lernt man mit der Zeit. Ganz besonders als Alleinreisender.

Wenn du also Schüchtern bist und dir noch nicht so ganz zutraust alleine zu reisen dann will ich dir von Herzen empfehlen: Tue es! Unbedingt! Du hast nichts zu verlieren. Selbst wenn du unterwegs alleine bist, solange du Dinge tust und an Orten bist die du liebst: Du wirst kaum Zeit haben um einsam zu sein! Auf Reisen falle ich Abends oft erschöpft in meine Koje. Und tagsüber habe ich, zumindest so ich das will, immer etwas zu tun. Die Momente an denen ich mich Einsam fühle sind selten – seltener als im Heimathafen.

Man hat also nichts zu verlieren und so viel zu Gewinnen.

Schüchtern zu sein ist nichts schlimmes. Mein Ziel ist es nicht, irgendwann nicht mehr schüchtern zu sein.  Wofür auch? Ich muss nicht jeden den ich sehe anquatschen (können). Eine gewisse Schüchternheit, sich zu überlegen ob man das wirklich will bevor man jemanden anspricht finde ich gar nicht verkehrt. Alles worauf ich für mich selbst hinarbeite ist, von meiner Schüchternheit nicht mehr kontrolliert zu werden.

Und solange ich niemanden gefunden habe mit dem ich gerne auch längere Reisen unternehmen mag, so lange werde ich alleine segeln. Denn:

Es ist auch (oder gerade?) als schüchterner Mensch einfach so viel besser alleine zu reisen – als gleich zuhause zu bleiben.

Wie sind deine Erfahrungen mit dem Thema? Kennst du jemandem dem es genauso geht oder hast du vielleicht sogar eigene Erfahrungen damit gemacht? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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Sebastian

24 Comments

  1. Hey Sebastian ,
    Ich hatte gezielt nach den Stichworten „ reisen „ und „ schüchtern „ gesucht , und da kam dein Beitrag . Genau der richtige ehrlich Beitrag den ich gerade brauche : ich bin seit vorgestern für 4 Wochen alleine in Nicaragua unterwegs . Ich bin schon immer sehr schüchtern und habe leider kein allzu großes Selbstbewusstsein. Ich hatte nur diese Reise vorgenommen um mich besser kennen zu lernen und durch diese sehr große Herausforderung an Selbstvertrauen Gewinne . Meine ersten Tage waren wirklich nicht leicht , neues Land , andere Sprache , fremde Menschen und ganz plötzlich alleine sein . Hatte das zugegebenermaßen etwas unterschätzt. Jetzt erlebte ich auch schon die erste „ Niederlage“: ich habe für diese erste Woche ein Zimmer in einer Gastfamilie, in der auch andere Reisende leben (zb Volunteers die hier für einige Monate leben ). Ich bemerkte schnell dass es sich um eine eingeschworene Gruppe handelt , und ich war recht zurückhaltend, wollte mich nicht aufdrängen . Ich hörte dann zufällig wie einige nicht gerade positiv über mich redeten , was dann mit mir los sei , und dass ich irgendwie komisch sei . Das hat mich jetzt richtig traurig gemacht und hab mir einen Stich . Wirke ich wirklich so negativ?

    Naja , Ich will aber versuche dass irgevdwie nicht so sehr an mich ranzulassen.
    Lg Doris

  2. Hallo Sebastian,

    Danke für Deine vollständige und direkte Antwort! Da werde ich in Ruhe nochmal drüber nachdenken. Viele hilfreiche Anregungen….

    Ich freue mich, dass Du Deinen Traum auf dem Boot zu leben mit allem Positiven wie Negativem verwirklicht hast. Und ich gratuliere Dir zu Deinem Mut!

    Für heute wünsche ich Dir erstmal weiter viel Erfolg mit Deinem Blog!

    Handbreit Christoph

  3. Hallo Sebastian,

    da bin ich platt! Die Offenheit, die Du hier an den Tag legst – mein ehrlicher und allergrößter Respekt! Zum einen wie persönlich Du Dich zeigst – zum anderen der Ort: Hier im Internet! Wir haben auch gerade mit dem bloggen begonnen, daher interessiert mich sehr, ob Du damit nur positive Erlebnisse hattest. Ich wurde von manchen meiner Freunde sehr gewarnt, zuviel von mir im Internet preis zu geben. Wie sind damit Deine Erfahrungen?

    Und ja: Alleine reisen waren mit die prägendsten Erlebnisse auch in meinem Leben. Zweieinhalb Monate Israel mit 18 und vor drei Jahren drei Wochen Radtour von Passau nach Belgrad (Serbien). Alleine merkt man um so mehr was man kann! Und was man nicht kann – gelassen nehmen ;-).

    Nun sind wir auf einer neuen Reise: Wir starten unseren Blog an einem ähnlichen Punkt wie Du: Früh im Leben eines Seglers 😉 und hoffen auch bald an Bord zu leben. Vielleicht magst Du ja mal reinschauen und einen Kommentar hinterlassen? Würde mich sehr freuen.

    Übrigens haben wir Dich letztes Jahr auf der Boot im Hamburg bei Deinem Vortrag gesehen – Du hattest mich da schon beeindruckt, wie Du auf der Bühne von Deinen sehr persönlichen Erlebnissen erzählt hast.

    Deinen Blog werde ich häufiger besuchen und wer weiß, vielleicht trifft man sich ja mal!

    Viele Grüße, Christoph vom hafenkino.blog

    • Moin,
      freut mich wenns gefällt. Zur eigentlichen Frage: Wie viel oder wie wenig man zeigt ist eine individuelle Frage. Auch ich habe Dinge die ich vom Blog strikt trenne, die hier einfach nicht auflaufen. Trotzdem bin ich natürlich sehr offen. Und vermutlich gibt es viele Blogger die weniger offen sind. Das ist eine individuelle Frage. Was okay ist kann weder ich noch einer deiner Freunde dir bzw. euch sagen. Dafür ist das viel zu individuell.
      Ich bin tatsächlich ganz bewusst offen. Wie bei so vielem was ich tue, tue ich das hier aus ganzem Herzen und entsprechend meiner Überzeugungen. Ich muss nicht alles hier schreiben nur um alles zu schreiben. Es gibt Dinge in meinem Leben, die haben hier nichts verloren. Sei es weil sie andere Menschen betreffen oder weil sie schlicht nichts mit den Themen hier zutun haben. Doch: Das sind ehr weniger Sachen.
      Ansonsten sage ich aber: Ganz oder garnicht. Ich schreibe hier über meine Reisen, mein Leben. Entweder ich zeichne dabei ein vollständiges Bild, berichte auch über Schwächen, zeige meine Ecken und Kanten. Rede über Missgeschicke, Dinge die ich nicht kann. Schließlich bin ich wie jeder Mensch nicht perfekt, muss es auch garnicht sein.
      Es gibt für mich viel zu viele Rosarote Blogs mit ganz viel Glitzer. Fehler und Schwächen werden bestenfalls humorvoll behandelt. Kann man manchmal machen. Aber nur, wenn es auch im Nachhinein lustig ist. Ist es nicht immer. Oft genug nicht. Und dann ist weder Glitzer noch Humor angebracht.
      Trotzdem ist dies eine persönliche Frage. Viele, auch viele Blogger, wollen oder können nicht so sehr zu sich selbst, im Guten wie im Schlechten stehen. Das kann auch mal anstrengend sein. Es gibt Beiträge – so auch diesen – in den nicht Stunden sondern Tage laufen. Bei dem ich mehr als einmal heulen könnte. Den Beitrag mehrfach lösche und neu schreibe. Mich zwischendurch ins Vorschiff verkrieche und versuche die Welt zu vergessen. Beiträge die keinen Spaß machen. Und die mich unglaublich viel Kraft kosten, bei denen ich mich nach dem letzten Wort so ausgelaugt fühle das ich für Stunden kaum noch etwas tun kann. Trotzdem: Das ist es mehr als wert. Zumindest für mich. Und ich weiß, aus Kommentaren und Nachrichten: Auch für meine Leser.
      Angefeindet weil ich persönliches schreibe wurde ich noch nicht. Aber natürlich: Wer so viel Herzblut in den Blog steckt, dem tut es auch unglaublich weh wenn irgendwelche Hater verletzende Kommentare schreiben. Denn wer sich dann über den Blog lustig macht, der macht sich auch über mich persönlich lustig. Das ist zu eng um es zu trennen. Es ist wie überall: Man kann eine Maske tragen. Sie schützt einen. Allerdings hält sie Gutes wie Schlechtes von einem fern.
      Oder man nimmt die Maske ab. Dies macht verletzbar. Allerdings kommt nun das Gute viel besser an einen ran.
      Ich kann und will euch da keinen Tipp geben. Außer vielleicht: Tut was sich für euch richtig anfühlt.
      Wegen dem Blog schreibe ich euch gleich noch was auf Facebook.
      Viele Grüße,
      Sebastian

  4. Interessanter Artikel. Ich denke aber, dass du dir eine Struktur aufgebaut hast, die auch für wenig schüchterne Menschen scbwer zu durchbrechen ist. 1. Du wohnst auf einem Segelschiff, wo du kaum zufällig.mit jemandem ins Gespräch kommst. Es braucht also aktive Anstrengungen von dir. 2. Lebst du in Mitteleuropa, wo man sowieso viel weniger aufeinanderzugeht wie im Rest der Welt. 3. Bist du in einer touristischen Stadt, was ebenfalls die Neugierde anderer Menschen veringert. mit dir ins Gespräch zu kommen. Wenn du irgendwo in Asien in einem Dorm bist, funktioniert das Kennenlernen schon viel leichter. Auch wenn ich selber nicht wirklich schüchtern bin: In der Schweiz habe ich seit 10 Jahren niemand neues kennengelernt. Gruss, olj

    • Moin,
      Fangen wir mal unten an. Ja, das mit der touristischen Stadt ist natürlich einerseits ein Punkt wenn es um Cuxhaven geht. Dies trifft aber in der Form nicht auf alle Ziele die ich an Wochenenden oder im Urlaub anlaufe zu. Zudem liegt es in der Natur der Sache das die meisten Reisenden (die ob sie es wollen oder nicht nunmal touristen sind…) in touristischen Städten unterwegs sind.
      Was Mitteleuropa anbelangt magst du recht haben. Man hört ja tatsächlich öfters als es z.B. in SOA bedeutend einfacher ist. Aber wieder: Einem Tourist in Mitteleuropa hilft das wenig. Wie genau das in anderen Weltregionen ist kann ich mangels entsprechender Erfahrungen nicht bewerten. Da bräuchten wir wohl leute die in den entsprechenden Regionen unterwegs waren und die wirklich schüchtern sind. 😉
      Doch zuletzt zu 1.: Ich befürchte hier könnte dein Rückschluss nicht mehr daneben liegen. Ich bin froh sagen zu können: Leben an Bord isoliert nicht, es sorgt ehr dafür mit Menschen in Kontakt zu kommen. So ein Hafen ist, gerade während der Saison, kein anonymer Parkplatz. Ich kannte in keiner meiner Mietswohnungen so viele meiner Nachbarn – und erstrecht kam ich noch nie so gut diesen zurecht. So ein Hafen ist auch oft eine Art gemeinschaft. Man hat die Boote, die See, die Leidenschaft die verbindet. Etwas das man in (fast?) keinem Mietshaus in der Form findet. Und: Dadurch das die meisten Leute hier ihren festen Liegeplatz haben sieht man diese, anders als in Hostels o.Ä. auch immer wieder. Der Fall ist also lustigerweise genau umgekehrt: Man könnte schon fast schüchternen Menschen empfehlen auf ein Boot zu ziehen – das erhöht die Zahl der Gesprächsaufnahmen durch dritte! 😀
      Trotzdem danke für deinen Kommentar. Es ist immer interessant einen komplett anderen Blickwinkel zu sehen. Mit 2 und 3 hast du irgendwo recht, wobei ich da eben auch keinen Widerspruch zu meinem Artikel sehe.
      Viele Grüße,
      Sebastian

      • Ich meinte das auch nicht als Widerspruch, sondern als Ergänzung.

        Ich bin fest überzeugt, dass Leute, die zu hause Schwierigkeiten haben, andere kennenzulernen, dieses Problem auf Reisen viel weniger haben. Aber – und das war eigentlich mein zentraler Punkt – man darf es sich natürlich nicht unnötig schwer machen.

        Mit deiner Schilderung des Hafenlebens bestätigst du meine Kernaussage ja eigentlich: So wie es aussieht ist der Hafen ein strukturell geeigneter Ort, um Leute kennenzulernen.

        Wobei ich das an meinem Hafen recht anders erlebt habe. Ich hab allerdings auch nie auf dem Schiff gelebt, sondern war nur gelegentlich segeln.

        • Das „viel weniger“ würde ich mal relativ sehen. Aber tendenziell natürlich schon.
          Ich kann mir vorstellen das die Hafenkultur von Hafen zu Hafen und mehr noch von Region zu Region unterschiedlich ist. Auch hier in der Marina gibt es leute die kommmen gelegentlich, steigen aufs Boot, verschwinden und wenn sie wieder kommen gehts gleich ins Auto und weg. Es gibt aber genug die regelmäßig, teils täglich da sind. Auch wenn sie nicht an Bord leben. Und da lernt man sich eben kennen… 🙂
          Viele Grüße,
          Sebastian

  5. Dein Beitrag hat ganz schön etwas in mir bewegt: jetzt weiß ich, was mich immer wieder zurückgehalten hat. Versucht habe ich es trotzdem; mit Erfolg, schließlich hatte ich nichts zu verlieren. Aber frustriert hat mich meine Schüchternheit dennoch und das tut sie auch nach wie vor. Sehr sogar. Nun bekomme ich bald ein Kind und stelle mir vor, dass es dann leichter wird. Weil mir meine Schüchternheit dann vielleicht nicht mehr so auffällt oder so. Danke für deinen Beitrag 🙂

    • So schade es auch ist wenn es dich zurück gehalten hat, so freut es mich doch sehr wenn dir mein Beitrag geholfen hat. Und am Ende wird sowieso alles gut. Und ist es nicht gut, ist es nicht das Ende 😉
      In dem Sinne: Alles Gute für die Zukunft! 🙂
      Viele Grüße,
      Sebastian

  6. Ja da hast Du Recht! Ich möchte auch gar nicht zuhause bleiben, hoffe es klappt noch.

    Ich habe schon mal selber die Initiative ergriffen, aber erfolglos. Aber Du hast Recht, man sollte dran bleiben und nicht den Mut verlieren. Ich weiß aber von anderen Frauen, dass viele meinen, dass der Mann den 1. Schritt machen sollte. Tja, ein Dilemma! So wird das nie was.

    Natürlich, was das Smartphone anbelangt, sind Frauen genauso gemeint! Leider!

    Trau Dich einfach mal, fange klein an, drücke Dir die Daumen!

    Liebe Grüße
    Claudia

  7. Toller Beitrag! Und ich finde es toll, dass Du alleine verreist. !! Ich habe jetzt Urlaub, würde gerne nach Italien , Florenz oder so, niemand möchte mit und ich traue mich einfach nicht , alleine zu fahren! Auch wenn viele versuchen, mich zu überreden.

    Zum Thema Frauen ansprechen, ich bin Single und kenne auch noch viele andere Frauen die Single sind, und wir finden es so schade, dass viele Männer schauen, aber uns nicht ansprechen!!

    Ok. Ich verstehe, wenn man sich einfach nicht traut, aber es gibt doch noch andere Möglichkeiten!
    Vielleicht einfach mal einen kleinen Zettel, Bierdeckel oder so mit der Telefonnummer und einem netten Satz auf den Tisch legen, oder in die Hand drücken. Ich bin fest davon überzeugt, dass Frauen schreiben würden! Versuch es doch mal!

    Und was ich auch wirdlich bedaure: Viele Männer sehen uns gar nicht mehr, weil sie so vertieft in ihr Handy sind! Schade!

    Liebe Grüße!

    • Florenz war ich mal als Jugendlicher während eines Zeltlagers in Italien für einen Tag. Wunderschöne Stadt. Und Italien ist sicherlich kein gefährliches Pflaster. Nur Mut und ab mit dir nach Italien. Ich weiß, gerade nach einem Artikel wie oben bin ich vielleicht nicht der richtige um das zu sagen… aber wenn der erste Schritt gemacht ist läuft der Rest wie von selbst 😉

      Und was euch Frauen betrifft: Wie wäre es mit selbst die Initiative ergreifen? All deine Tipps in ehren. Sie sind natürlich gut. Für einen wirklich schüchernen Mann bleibt das aber trotzdem eine absolute Stresssituation mit ausgeprägtem Fluchtinstinkt. Von demher kann es nicht schaden wenn Frau, so sie interesse hat, selbst mal die Initiative ergreift. Zumindest für mich ist sowas eine extrem schwere Situation. Und ein flüchtiges Lächeln ist da weit, weit von einem ausreichendem Signal entfernt um das auch nur im Ansatze zu vereinfachen.

      Was das Smartphone betrifft mag ich selbst zeitweise schuldig sein. Allerdings sehe ich da herzlich wenig Unterschiede zwischen Männlein und Weiblein. Da verläuft der Unterschied ehr zwischen den Generationen. Tendenz abnahmend.

      So. Und jetzt, unternimm was schönes. Selbst wenn es nicht gleich Italien ist. Urlaub hat man nicht jeden Tag. Der ist zu wertvoll um einfach nur zu Hause zu hocken! Hop, raus mit dir! 😉

      Viele Grüße,
      Sebastian

    • Mein „Problem“ ist das Ansprechen fremder Menschen. Und naja. Als ich dich das erste Mal getroffen habe musste ich dich nicht ansprechen 😉
      Viele Grüße,
      Sebastian

  8. Toller Beitrag, ich kann dir nur zustimmen. Bei mir war es genauso. Die Kontrolle musste ich nur gewinnen, weil mein Arbeitgeber mich zu einer Havarie nach London schickte. Mietwagen holen, kein Navi, Angst grammatikalisch nicht korrekt Englisch zu sprechen…. Das alles hat mir geholfen zu wachsen. Der nächste Urlaub war dann halb so schlimm.
    Aber meine Frau hat mich zum Glück angesprochen. Das ist tatsächlich noch mal ne andere Nummer.
    Liebe Grüße

    • Hm. Die Sprachliche sorge hatte ich nie. Mit meinem Englisch bin ich zufrieden. Und wenn ich in den Niederlande meine paar Brocken niederländisch ausgepackt habe war ich ehr stolz überhaupt was zu können.
      Aber freut mich sehr das es bei dir besser geworden ist. 🙂
      Viele Grüße,
      Sebastian

  9. Mensch frag „sie“ einfach. Zur Not ist Du Dein Eis eben allein. Eine Abfuhr (früher hieß das Korb) zu kriegen gehört dazu und tut nicht weh . Trau Dich!

    • Moin Jörg,
      zunächst spannend das „sie“ hängen geblieben ist. Nur beschränkt sich das ganze eben nicht nur auf „sie“ – sondern ganz allgemein zwischenmenschliches. Und, wenn auch gut gemeint: Ratschläge wie deiner helfen einem betroffenen null. Wie die meisten Ängste (denn nichts anderes ist Schüchternheit letztlich) ist Schüchternheit keine Frage des Verstandes. Rein logisch ist mir – auch in der betreffenden Situation – klar das ich nichts zu verlieren habe.
      Ändert nur nichts am Ausgang 😉
      Viele Grüße,
      Sebastian

      • Also, Angst ist erstmal was grundsätzlich Positives, sie bewahrt Dich vor Schmerzen, Verletzungen und schlimmerem. Nun kann man für sich selber festlegen, ob die Angst rational begründet ist und daran arbeiten unbegründete Ängste zu überwinden. Irgendwann kommt der Punkt, da mußt Du plötzlich über Deinen Schatten springen, danach gehts plötzlich ganz einfach und man fragt sich, warum man sich früher so schwer getan hat.

  10. Sehr sympathischer und ermutigender Beitrag.
    Ich selbsts hab mich, in Düsseldorf auf der BOOT, überwunden und Dich, vor Deinem Vortrag angesprochen. Befürchtete aufdringlich zusein und zu stöhren. War dann auch zu schüchtern um zu fragen ob man noch gemeinsam was Essengehen möchte…Tja da kannste mal sehn!

    • So ist das. Wenn sich zwei Schüchterne begegnen… 😀
      Ich muss gestehen, die Messen sind für mich gleichermaßen anstrengend wie auch genuss. Ich freu mich da immer wenn ich angesprochen werde (wie auch im Alltag/Unterwegs), gleichzeitig bin ich am Ende des Tages total fertig.
      Aber freut mich das du dich aufgerafft hast. 🙂
      Viele Grüße,
      Sebastian

  11. Toller Blog Beitrag wieder. Vielen DANK! Danke für die Offenheit und Ehrlichkeit deiner Worte.

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